Blähungen sind normalerweise harmlose Erscheinungen. Sie können auf viele Ursachen zurückzuführen sein. Besonders die Ernährung spielt eine große Rolle. Häufige und regelmäßige Blähungen oder das ständige Gefühl zu viel Luft im Bauch zu haben, können jedoch auf tieferliegende Probleme hinweisen. Oftmals ist dann der Darm betroffen.

Wann entstehen Blähungen?
Blähungen können auf viele Einflüsse zurückzuführen sein. Besonders häufig ist eine falsche Ernährung oder eine abrupte Ernährungsumstellung Schuld. Das Gas bei der Verdauung entsteht, ist völlig normal und basiert auf dem Zusammenspiel von Nahrung und Darmbakterien. Manche Nahrungsmittel können von unseren Darmbakterien schlechter abgebaut werden, als andere. Menschen mit Unverträglichkeiten besitzen nicht die Fähigkeit gewisse Nahrungsmittel abzubauen. Auch in diesem Fall entsteht zu viel Gas bei der Verdauung und es kommt zu unangenehmen Blähungen. Zu hastiges Essen kann ebenfalls ein Auslöser für Blähungen sein. Dann wurde oft beim Essen zu viel Luft geschluckt, die sich dann mit der Nahrung in den Darm weiter bewegt.
Nebeneffekte von Medikamenten können außerdem Blähungen auslösen. Zu viel Stress und zu wenig Bewegung gehören ebenfalls zu den Ursachen. Schwangere sind besonders häufig von Blähungen betroffen, da sich der komplette Stoffwechsel anders gestaltet. All diese Ursachen können unseren Darm träger machen. Dementsprechend wirkt sich die Trägheit auf die Darmbakterien aus und die Neigung zu Blähungen nimmt zu.
Welche Lebensmittel lösen häufig Blähungen aus?
Von Mensch zu Mensch können andere Lebensmittel die Ursache für Blähungen sein. Dies ist oftmals auf unsere genetischen Veranlagung zurückzuführen. Unverträglichkeiten wie beispielsweise eine Fruktoseunverträglichkeit, eine Laktoseunverträglichkeit oder eine Zöliakie lassen unsere Darmbakterien mehr Gase produzieren. Jeder Mensch muss selbst herausfinden, welche Lebensmittel er gut verträgt oder dementsprechende Tests durchführen lassen.
Ballaststoffe sind zudem wichtig für unsere Darmflora. Sie beeinflussen die Konsistenz unseres Stuhls. Letztendlich können zu viele, zu wenige oder eine ungewohnte Menge von ihnen für ein unangenehmes Gefühl im Bauch zuständig sein.

Erkennen, ob der Darm betroffen ist!
Da jeder Mensch schon einmal so Blähungen erlebt hat und diese auch schon einfach wieder von allein verschwunden sind, machen sich viele Menschen kaum Gedanken, wenn sie ständig davon gestört werden. Woran aber erkennt man, dass der Darm nicht mehr wirklich gesund ist? Die einfachste Untersuchung ist die Messung vom hs-CRP, also vom Blutwert für die stillen Entzündungen. Sobald dieser Wert hoch ist, weiß man, dass nicht nur die Arterien, sondern auch der Darm nicht mehr gesund ist. Doch leider wird dieser Wert von praktisch keinem Arzt gemessen. Wir testen dies gerne kostenlos kinesiologisch über das Portrait, welches per Mail geschickt wird.
Wenn der hs-CRP Wert hoch ist und der Darm entzündet ist, muss als Erstes der Magen untersucht werden. Ein unter-funktioneller Magen, welcher zu wenig Magensäure produziert, verschlimmert die Entzündungen ständig, weil die sauerstoffreichen Bakterien E-Coli und E-Faecium sich in dieser säure-armen Umgebung stark vermehren können. Es ist also der Magen, der die Situation verursacht, aber es sind die Bakterien, welche dann für die Entzündung zuständig sind. Sobald die Bakterien die Oberhand gewinnen und ständig Entzündungen auslösen, kann man bald einmal Essen was man will – es führt zu Blähungen. Das hat damit zu tun, dass die Nahrung in dieser Umgebung nicht mehr richtig verdaut wird, sondern im Dickdarm langsam gärt.
Der Zusammenhang zwischen Hirn und Bauch
Die Ursache, dass der Darm und der Magen kippen kann, ist oft in den Nerven zu finden. Wir haben im Bauch mehr Nerven als im Hirn. Wenn ein Magen- oder eine Darmzelle ca. 300 bis 500 Mitochondrien besitzt, dann hat der Nerv gegen 10.000, also über 20 Mal mehr. Jeden Einfluss vom Stress im Hirn versucht das Hirn an den Bauchnerven weiterzugeben. Die Bauchnerven sind die Reflexzone für das Hirn. Diese Auslagerung des Problems vom Hirn zum Bauch bedeutet aber auch, dass die Bauchnerven über 20 Mal mehr Stress auf die Verdauungszellen weiterleiten. Die Nerven überfluten die Verdauungszellen so lange bis diese mit einer Entzündung überreagieren, um mit der Zeit dann in eine Unterfunktion zu fallen. Jetzt ist das Immunsystem geschwächt und die Bakterien können die Oberhand gewinnen.
Nebst Histaminintoleranz entsteht in dieser Situation meistens auch eine Fructose-Malabsorption. Bei der Histaminintoleranz ist es das Immunsystem, welches durch die Schwächung falsch reagiert. Bei der Fructose-Malabsorption können die Verdauungs-Enzyme die Fructose nicht mehr richtig aufspalten. Der Darm kann nun die Fructose nicht mehr weiter an die Leber liefern und die Fructose verfault im Darm. Das merkt man eigentlich nur, weil man in dieser Situation auch Früchte nicht mehr verträgt. Wenn man diese Fructose-Malabsorption nicht behandelt, kann es zur Müdigkeit, zur Leberverfettung und sogar zu Depressionen führen. Bei einer Histaminintoleranz leidet zuerst die Darmwand. Diese Problematik kann letztendlich zu einem Leaky-Gut (undichter Darm) führen. Diese Situation kann wiederum auch die Nerven angreifen. Bei einer Histaminintoleranz haben wir ein circulus vitiosus, das heißt ein Problem, welches sich ständig immer nur verschärft. Oft führt eine unbehandelte die Histaminintoleranz zu Nitrostress, was schwere Nervenkrankheiten auslösen kann.

Das Problem nachhaltig behandeln
Wer immer wieder Blähungen bekommt und dafür keinen direkten Grund erkenn kann, dem empfehlen wir einen kostenlosen, kinesiologischen Test zu machen. Je früher wir die Situation behandeln, desto schneller kann die Heilung beginnen. Die Bakterien töten wir mit dem RifeTech-Plasma-Gerät ab, die Darmschleimhaut bauen wir mit unseren Stoffwechsel-Komplexmitteln von FormSlim wieder auf. Wenn der Darm schon sehr schwach ist, dann unterstützen wir die Mitochondrien mit dem Repuls-Gerät. Für jedes dieser Probleme haben wir eine adäquate Lösung bereit. Wer mehr Informationen erhalten möchte, dem empfehle ich mein Buch „umsteigen“, vom Chaos zur Ordnung zu lesen.


